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Informationen zur Sanierung des Königsbaus

Mit der Enthüllung der Westfassade des Königsbaus zum Jahresende 2009 wurde ein erster Abschnitt der laufenden Sanierung des Klenzebaus am Max-Joseph-Platz fertiggestellt. Neben der umfassenden Sanierung der Grünsandstein-Fassade, die durch den Verfall von Betonergänzungen der Nachkriegszeit erforderlich geworden ist, wurden in dem Bereich auch Fenster und Dächer instandgesetzt. Im Inneren des Traktes ist der Umbau von ehemaligen Werkstatträumen zu modernen Ausstellungsflächen weiter im Gang, welche künftig auf vier Ebenen die Porzellan- und Silbersammlung wie auch die Miniaturensammlung der Residenz präsentieren werden. Auch die umfassende Erneuerung der Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallation steht nach fünf Jahrzehnten intensiver Nutzung auf dem Programm.

Bild: Fassade des Königsbaus am Max-Joseph-Platz2010 wurde damit begonnen, an der 30 Meter hohen Südfassade zum Max-Joseph-Platz die im Westen entwickelte Steinsanierung fortzuführen. Von den niedrigeren Seitenflügeln ausgehend wird in Richtung auf den Mittelbau gearbeitet; dabei sind – speziell im Bereich der Gesimse – auch gewaltige Blöcke von mehr als einer Tonne Gewicht zu versetzen. Diese Arbeiten werden, zusammen mit der Fenster- und Dachsanierung, im Jahr 2013 zum Abschluss kommen. Im Inneren des östlichen Königsbaus werden die technischen Notwendigkeiten wie im Westen schrittweise umgesetzt; bei dieser Gelegenheit kann auch die Gebäudesicherheit von der Schatzkammer über die Prunkräume aus der Zeit König Ludwigs I. bis zur Bayerischen Akademie der Schönen Künste auf den neuesten Stand gebracht werden.

Die laufende Baumaßnahme wird sich voraussichtlich ab 2015 in die zentralen Museumsbereiche der Residenz um den Grottenhof verlagern; den Abschluss bilden dann, im kommenden Jahrzehnt, die Trakte um den Kaiser- und Apothekenhof.

 

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