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Grundriss Residenz München

Residenzmuseum

Hofkapelle (Räume 89 und 96 – nur Empore zugänglich)

 

Bild: Chor der Hofkapelle mit reichem Stuckdekor und Altarblatt von Hans Werl
Bild: "Himmelfahrt Mariae", Gemälde am Hochaltar, Detail
Bild: "Der heilige Maximilian verteilt Almosen" (rechter Seitenaltar)

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts ließ Maximilian I. eine neue doppelstöckige Hofkapelle errichten, die ältere Andachtsräume in der Neuveste ersetzen sollte. Der halbrunde Chor wurde erst 1630 angefügt.

Während sich die Mitglieder des Hofes unten im Ergeschoss der Kapelle versammelten, wohnte die Herrscherfamilie der täglichen Messe von den Emporen aus bei, die sie bequem von ihren Gemächern her erreichen konnten.

Die Hofkapelle ist der Unbefleckten Empfängnis Mariens geweiht. Die Wahl dieses Patroziniums geht wohl auf Maximilian I. selbst zurück, der die Gottesmutter zur Schutzpatronin seines Hauses und des Landes Bayern erwählt hatte. Das große Mittelbild des Hauptaltars von Hans Werl (1600) zeigt Maria in der Glorie unter der Dreifaltigkeit.

In der Mitte des 18. Jahrhunderts schufen zwei bedeutende Meister des süddeutschen Rokoko – Johann Baptist und Franz Zimmermann – die beiden Nebenaltäre zuseiten des Chores.

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