Die Residenz der Wittelsbacher ist seit 1920 als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich und zählt heute zu den bedeutendsten Schlossmuseen Europas.
Nach schweren Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs wurde die Residenz ab 1945 wieder aufgebaut und das erhaltene Kunstinventar, soweit möglich, wieder an seinem authentischen Ort präsentiert.



Thronsaal der Königin
(Königsbau)
Kabinettschrank
Augsburg, um 1680-85
(Trierzimmer)
Bei einem Rundgang durch die Appartements, die Festsäle und die Hofkapellen der bayerischen Herrscher erlebt man einzigartige historische Raumensembles in unterschiedlichen Zeitstilen. Diese Prunkräume vermitteln einen Eindruck von der Wohnkultur und der fürstlichen Repräsentation vergangener Zeiten.
Neben den in Jahrhunderten gewachsenen Sammlungen der Wittelsbacher von Porzellan, Silber, Gemälden und Miniaturen lassen sich aber auch herausragende Einzelkunstwerke aller Gattungen entdecken. Zu den umfangreichen Kunstschätzen der Residenz gehören antike Skulpturen ebenso wie Bronzeplastiken des 16. bis 19. Jahrhunderts, hochbedeutende Tapisserien, sowie umfangreiche Bestände an wertvollen Möbeln oder Uhren bis hin zu Kerzenleuchtern und Lüstern aus mehreren Jahrhunderten.
Hinweis: Wegen der Sanierung des Königsbaus können die Königsbau-Appartements, die Sammlung "Porzellan 19. Jahrhundert", die Nibelungensäle sowie die Ausstellung "Zerstörung und Wiederaufbau" derzeit nicht besichtigt werden.